Buchideen – ein planbarer Geistesblitz

von | Jan 19, 2017 | Tipps & Tricks für Autoren

Buchideen zu finden ist ganz einfach. Wenn Du mir das nicht glaubst, dann hast Du Dich noch nicht richtig damit beschäftigt.

Buchideen sind ein wertvolles Gut – halte sie fest

Sobald Du Dein Buch-Projekt beginnst, besorge Dir einen Block oder ein Heft, in dem Du alles stichpunktartig niederschreibst, was Dir für Deine Geschichte relevant erscheint. Dieser Block sollte Dein ständiger Begleiter sein. Ich hatte mir ein Heft angelegt, nachdem ich merkte, dass viel zu viele Zettel in der Wohnung herum schwirrten und ich nicht mehr wusste, was ich wo drauf geschrieben hatte und warum.
Um eine engere Bindung zu diesem Heft zu bekommen, habe ich meinem einen Namen gegeben. Es hieß Tasu.

Buchideen sind überall

Als ich mich noch nicht damit beschäftigt hatte wie man Bücher schreibt, war ich fasziniert von denen, die ich las. Und ich las sehr viel. Ich war eine richtige Leseratte. Ganz davon abgesehen, bin ich es bis heute.

Ich bewegte mich in anderen Welten, ich nahm fremde Gedanken auf und entwickelte dadurch meine eigenen. Bilder machten sich in meinem Kopf breit. Ich lebte in einer anderen Welt und ließ mich führen. Jede Buchwelt ist anders und das gefiel mir so am Lesen. Ich fand es wunderbar.

Heute ist es nicht anders. Es kommt immer darauf an, was ich lese und wie das Buch geschrieben ist.

Genau das sollte jeder Autor tun. Lesen, lesen und nochmals lesen!

Lesen um gute Ideen zu erhalten

Es geht nicht darum, eine Idee abzukupfern, denn das wäre langweilig und einfallslos. Es geht darum, neue Buchideen zu entwickeln und sie in Geschichten einzubauen. Wenn Du ein Romanautor sein möchtest, dann liegt es nahe, dass Du gute Bücher von erfolgreichen Schriftstellern lesen solltest. Bist Du ein Fantasy-Autor, ist Dir “Herr der Ringe” bestimmt bekannt. Du kannst von den jeweiligen Buchautoren viel lernen.  Auch diese haben mal klein angefangen, doch sie haben alle von anderen Autoren gelernt.

Der Alltag hilft Buchideen zu finden

Bereits morgens kannst Du damit anfangen, Ideen zu finden. Es kommt immer darauf an, welches Genre Du in Deinem Buch schreibst. Was ist wichtig für Dich? Wie die Zeitung vor der Türe liegt, oder ob Du den Kaffee verkleckert hast, den Du Dir im morgendlichen Tran genehmigen möchtest? Beobachte Dich und Dein Umfeld. Wie begrüßt Dich Dein Hund? Was ziehst Du an, bevor Du aus dem Haus gehst?

Es gibt Unmengen an Situationen und Gedanken, die Du festhalten kannst.  Lebst Du Dein Leben bewusst und aufmerksam, widerfahren Dir immer wieder Dinge, die sich eventuell in Deinem Buch wiederfinden. Sei es bei dem Protagonisten, einer Nebenfigur oder in einer Situation. Ideen liegen an jeder Ecke.

Beobachte fremde Menschen

Du kennst das sicher auch: Gemütlich im Café oder Biergarten sitzen und fremde Menschen beobachten. Hin und wieder schmunzelst Du, denn eine witzige Situation spielte sich vor Deinen Augen ab. Sofort greifst Du nach Deinem Getränk, damit Du beim Lachen nicht erwischt wirst. So etwas ist mir natürlich auch schon ein paar Male passiert und meist habe ich mich in solchen Momenten so sehr verschluckt, dass ich sofort mit meinem Hustenanfall aufgefallen bin. Was vorher passiert ist, brachte mich zum Lachen und diese Situationen habe ich stichpunktartig aufgeschrieben. Genau das kannst Du auch tun.

Ideen sind Ideen, doch kein Plot

Das Thema Plot und das Thema Buchideen ist ganz eng miteinander verknüpft. Darüber mehr in einem weiteren Artikel.

Ich hoffe, Dir ein wenig weitergeholfen zu haben und wünsche Dir gute Ideen,

Deine Annette Meißner

 

2 Kommentare

  1. Marie

    Liebe Annette,

    ich kann dir nur recht geben, es ist wirklich recht einfach, gute Ideen für die eigene Geschichte zu bekommen. Ich selbst bin eher jemand, der zu viele Ideen hat, genieße es aber trotzdem, die oben genannten Tipps regelmäßig anzuwenden. Und zwar aus verschiedenen Gründen:
    Einerseits sorgt Achtsamkeit und Beobachtungsgabe im Leben (und auch beim Lesen;-)) dafür, dass die eigenen Ideen nochmal präziser werden. Andererseits ist es einfach wunderschön, so intensiv in jeden Augenblick einzutauchen. Indem man beobachtet, fühlt man sich selbst lebendiger und es wird einem klar, was wirklich wichtig für die eigene Person ist. Und das wiederum wirkt sich sehr positiv auf das Schreiben aus. 🙂

    Liebe Herzensgrüße,
    Marie

    Antworten
    • Annette Meißner

      Liebe Marie,
      du hast absolut Recht. Das Leben intensiv zu beobachten bringt andere Sichtweisen mit sich.
      Genau das braucht eine Geschichte im Buch.
      Dadurch entstehen viele Bilder – bestenfalls auch im Kopf der Leser.
      Ich danke Dir für Deinen schönen Kommentar und schicke Dir besonders liebe Grüße aus dem kalten Solingen,
      Annette

      Antworten

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