Marcus Sammet im Interview

von | Jan 6, 2017 | Interviews

Über Marcus Sammet

Marcus Sammet habe ich am Tag der Deutschen Einheit im Jahr 2013 live kennengelernt.

Im Sommer zuvor hatten wir Kontakt über Facebook. Wir schrieben uns fast täglich – was wir bis heute tun. Marcus ist ein ganz besonderer Mensch für mich und ich bin glücklich, ihn zu kennen.

Sein Humor und seine positive Lebenseinstellung sind einfach klasse.

Ja, ich möchte sogar sagen, sie sind ansteckend.

 

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Möchtest Du Dich selber mal kurz vorstellen?

Hallo, ich bins 🙂

Gut, im Ernst. Marcus Sammet, Wahl-Münchner, Krimi- und Thriller Autor. Hobbyfotograf und Leiden schaffender – äh – leidenschaftlicher Koch.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen, oder was hat Dich zum Schreiben veranlasst?

Alles fing in der Grundschule an. Irgendein Lehrer bildete sich ein, mir das Schreiben beizubringen. Jahrzehnte später habe ich dann meinen ersten Krimi geschrieben und die wenigen Testleser wollten mehr. Härter, blutiger.

Das habe ich dann auch gemacht und den Schritt zur Veröffentlichung gewagt.

Wann hast Du Deine erste Geschichte verfasst?

Meine allererste Geschichte, die beinahe Buchumfang hatte, entstand ca. 1998 / 1999.

Was sagt Deine Familie dazu, dass Du schreibst?

Die ist zum einen sehr überrascht darüber, dass ich schreibe und es schaffe tatsächlich Geschichten in Buchumfang zu schreiben und zum anderen sind sie davon begeistert. Wo es nur möglich ist, werde ich dabei unterstützt von meiner Lebenspartnerin Brigitte Mitterrutzner. Auch ihre Kinder finden es toll, aber nur dann, wenn ich dabei auch viel Zeit für sie habe.

Deine Kriminalromane beginnen alle mit einem “A” im Titel. Wie bist Du auf diese Idee gekommen?

Achja? 😉

A steht halt am Anfang eines jeden lateinischen Alphabets. In vielen Listen verschafft mir das einen Vorteil. Dazu wollte ich etwas haben, was eine Art roter Faden ist. Zufällig haben dann meine ersten Titel auch eine eigene kleine Geschichte hervorgebracht. Denn erst kommt der Aderlass, danach wird Ausgeblutet. Klar muss dann Ausgeschlachtet werden. Ist dies erledigt wird zubereitet und Angerichtet.

Doch damit ist jetzt Schluss, denn es kam ein harter Schnitt mit der AXT.

 

Warum hast Du Dich ausgerechnet für das Genre “Thriller” entschieden?

Weil ich immer schon gern in diesem Bereich gelesen habe. Ziemlich banal die Erklärung aber mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Wie ist die Resonanz zu Deinen Büchern und wie gehst Du mit Kritiken um?

Die Resonanz könnte besser sein, allerdings will ich nicht klagen. Die Rezensionen sind durchweg super. Es mangelt nur an Verkaufszahlen.

Jedoch habe ich festgestellt, dass ich im Vergleich mit anderen, teilweise auch bekannteren Autoren, im Verkaufsrang bei beispielsweise Amazon recht gut abschneide und manchmal sogar vor ihnen liege.

Kritik ist zwar ein im Grunde negativ vorbelegtes Wort. Doch davon habe ich mich schnell gelöst. Kritik sollte aber immer sachlich verpackt werden und frei von Emotionen sein. Für ein beendetes Projekt kommt die meist zu spät, wird aber immer in die Überarbeitung aufgenommen.

Für aktuelle Projekte ist sie wichtig, hilft Fehler zu vermeiden und das neue Buch zu einem noch besseren zu machen. Fazit: Kritik ist gut, sehr gut, immer!

Mal angenommen, Du müsstest ein Kinderbuch schreiben, weil Dein Verlag es so wünscht. Was wäre das Thema?

Wie wechsele ich den Verlag.

Was ist das Wichtigste, was Du angehenden Autoren mit auf den Weg geben möchtest?

Dranbleiben, nicht aufgeben. Schreiben, liegenlassen, lesen, überarbeiten, schreiben. Ein Buch ist nicht in ein paar Stunden geschrieben. Das sollte jeder beachten, auch wenn er es geschafft hat dies an einem Tag zu tun. Manuskripte sind kleine Lebewesen, sie brauchen Pflege.

Wenn Verlage angeschrieben werden, unbedingt geduldig bleiben. Oft reagieren sie nicht und wenn sie nicht reagieren, mögen sie es nicht, wenn man nachhakt.

Unbedingt eine dicke Haut anschaffen. Kein Buch der Welt wird alle Leser gleichermaßen begeistern. Negative Kritik gehört einfach dazu. Diese Kritik annehmen und seinen Text dementsprechend ansehen und überdenken.

Was möchtest Du erreicht haben, wenn Du Deinen 90. Geburtstag feierst?

Meinen 89. 🙂

Hier geht es zur Webseite von Marcus Sammet

Zur Seite von Marcus

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